Fre 4 juli 2008
             


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Frankfurter Rundschau

Ex-Präsidentensprecher: Schwere Vorwürfe gegen Bush
US-Präsident George W. Bush habe Informationen manipulieren lassen, um den Irakkrieg aggressiv zu verkaufen, schreibt der ehemalige Sprecher des Weißen Hauses, Scott McClellan, in seinem Buch.


SPD: Nahles gegen neue Abgrenzung zur Linken
Soll sich die SPD vor der Bundestagswahl von der Linken ausdrücklich abgrenzen oder nicht? Die Partei ist darüber zerstritten. Vize-Chefin Nahles ist gegen den Vorschlag des Ex-Vorsitzenden Müntefering.


Halberstadt-Prozess: Drei Angeklage freigesprochen
Im Prozess um den Überfall auf Theaterschauspieler ist einer der rechtsradikalen Schläger zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Den drei Mitangeklagten konnte das Gericht keine Beteiligung nachweisen.

Krankenversicherung: Kassen fahren Milliarden-Defizit ein
Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Quartal wahrscheinlich rund eine Milliarde Euro Defizit eingefahren. Verbände und Ministerium sehen aber noch keinen Grund zur Sorge. Die Beiträge sollen dennoch stabil bleiben - vorerst zumindest.


Korruptionsverdacht: Olmert soll Amt ruhen lassen
Die israelische Arbeiterpartei droht Ministerpräsident Ehud Olmert mit vorgezogenen Neuwahlen. Die Partei ist der wichtigste Koalitionspartner von Olmerts Kadima.


Sachsen: Stanislaw Tillich ist neuer Ministerpräsident
Tillich tritt die Nachfolge von Regierungschef Georg Milbradt (CDU) an, der seinen Rücktritt eingereicht hatte. Der Kandidat der NPD erhielt elf Stimmen - drei mehr als die Fraktion Sitze hat.


Freibetrag: Merkel gegen schnelle Steuersenkung
Wenn das Existenzminimum in Deutschland höher ausfällt, sollen alle Steuerzahler davon profitieren, fordert CDU-Fraktionsvize Michael Meister. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht das anders.

Amnesty International: Deutsche Geheimdienste in der "Grauzone"
Der AI- Jahresbericht dokumentiert Folter in 81 Staaten.


SPD: Schielen auf das Geld der Reichen
Die Sozialdemokraten wollen nicht die Steuern, sondern die Sozialabgaben senken.


Weltspieltag: Kinderleicht, tantenschwer
Heute ist Weltspieltag. Aber: Leistungsorientierung, alternde Gesellschaft und verfehlte Stadtplanung verengen Spielräume. Was bleibt? Die FR hat Mädchen und Jungen gefragt.