Son 5 juli 2009
             

Arbeit und Beruf

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Netzeitung Arbeit und Beruf

Krawatte lockern - nicht dehydrieren
Arbeitnehmer dürfen sich auch bei Tropenklima keine Hoffnung auf "Hitzefrei" im Büro machen. Wohl aber können sie den Chef um ein paar Erleichterungen bitten.

Unbesetzte Stellen wegen Hartz-IV-Vorurteilen
Im Handwerk sind zigtausende Stellen offen, und die BA könnte genügend qualifizierte Leute vermitteln. Doch das klappt nicht - weil die Suchenden unter Hartz IV fallen und viele Firmen Vorurteile hegen.

Aufrecht ins Mitarbeitergespräch
Keine Demutshaltung, keine Opfer- Rolle: Experten raten, selbstbewusst in ein Mitarbeitergespräch zu gehen. Es ist zudem keine Einbahnstraße: Der Beschäftigte sollte vorab überlegen, welche Themen er ansprechen möchte.

Opposition hält Regierung geschönte Statistik vor
3,41 Millionen Arbeitslose meldet die Bundesagentur für Juni. Unsinn, kontert die Opposition: Die Regierung lasse sich nur ständig neue Tricks einfallen, um die Daten schön zu rechnen. Die Linke rechnet mal gegen.

Dienstreise adé - Videokonferenz ist angesagt
Das Zauberwort lautet "intelligente Reisevermeidung" und zwingt viele Geschäftsleute vor die Kamera statt ins Flugzeug. Verlierer dieses Trends sind nicht nur Hotels, sondern auch etliche andere Dienstleister.

Wirtschaftskrise dämpft Frühjahrsbelebung
Dank eines Statistik-Tricks ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni zum Vormonat um 48.000 gesunken. Aber selbst das ist deutlich schwächer als sonstige Rückgänge im Sommer. Zum Vorjahr stieg die Zahl um 250.000.

Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt dramatisch
Die Wirtschaftskrise hinterlässt immer tiefere Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Es gebe eine "hohe Abwärtsdynamik", warnt die Bundesagentur für Arbeit. Die Zahl der Jobangebote ist erneut rapide gesunken.

OECD rät zur Konzentration auf Arbeitsmarkt
Die Ökonomen der OECD sehen weltweit erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung und raten von weiteren Konjunkturprogrammen ab. Weit pessimistischer sind dagegen die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt.

"Chef hat mich gefeuert! #Entlassen"
Gekündigt! Und nun? Erstmal den Frust auf Twitter oder Facebook posten, das machen mittlerweile viele. Vielleicht kommt man so ja auch an einen neuen Job. Zur Vorsicht mahnt dagegen so mancher Online-Experte.

Kurzarbeit drückt Reallöhne
Die Realeinkommen in Deutschland werden in diesem Jahr um 1,5 Prozent fallen, schätzt das RWI. Ein Grund dafür sei die weit verbreitete Kurzarbeit. Dennoch dürfte der private Konsum zulegen - noch.