Son 7 september 2008
             


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Stern Wirtschaft

Datenschutzskandal: Lidl soll Millionen-Bußgeld zahlen
Teure Schnüffelei: Die Datenschutzbeauftragten mehrerer Bundesländer wollen dem Lebensmittelkonzern Lidl offenbar Bußgelder in Millionenhöhe aufbrummen. Ein Datenschützer bestätigte einen entsprechenden Bericht. Der Datenschutzskandal war im März von stern und stern.de aufgedeckt worden.




Immobilienbanken: US-Regierung will Kontrolle an sich reißen
Die Krise am US-Finanzmarkt spitzt sich zu: Branchenkreise erwarten, dass die US-Regierung noch an diesem Wochenende die angeschlagenen halbstaatlichen US-Immobilienbanken Fannie Mae und Freddie Mac übernehmen wird, um den kriselnden Hypothekenmarkt zu schützen.




Arbeitsmarkt: Schlechte Chancen für Geringqualifizierte
Wer schlecht ausgebildet und arbeitslos ist, hat in Deutschland schlechte Chancen, einen Job zu finden. Und zwar wesentliche schlechtere Chancen als in anderen Ländern der Europäischen Union. Nur in zwei anderen Länder sind die Aussichten noch schlechter als hier.




Foodwatch-Kampagne: Was drin ist, zählt
Olivenöl, Pinienkerne - nur die allerbesten Zutaten werden laut Werbung für "Pesto verde" von Bertolli verarbeitet. "Etikettenschwindel" sagen die Verbraucherschützer von Foodwatch: Kunden würden gezielt an der Nase herumgeführt. Denn in "Pesto verde" stecke fast nur Billigware.




Urteil: Arbeitnehmer muss Versetzung hinnehmen
Die betriebsinterne Versetzung eines Arbeitnehmers ist grundsätzlich rechtmäßig. Das entschied jetzt das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz. Ausnahmen gelten nur in einem eng gesteckten Rahmen.




Arbeitgeberverband: Klage gegen Arbeitslosenversicherung
Mehrere Unternehmen haben gegen die derzeitige Praxis bei der Verwendung von Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung geklagt. Ein Berliner Ingenieursbüro reichte Verfassungsbeschwerde ein, weitere Firmen legten Widerspruch gegen die Höhe der Beiträge ein. Der Arbeitgeberverband will so eine stärkere Senkung der Beiträge durchsetzen.




Hartz-IV-Studie: 132 Euro sollen zum Leben reichen
Eine Studie der Technischen Universität Chemnitz liefert neuen Zündstoff in der Diskussion um die Höhe des Hartz-IV-Satzes: Derzeit erhalten Empfänger 351 Euro im Monat - aus Sicht der Forscher viel zu viel. Nach ihren Berechnungen müssten 132 bis maximal 278 Euro im Monat reichen.




Markenpiraterie: Jeder Vierte kauft gefälschte Produkte
Haben Sie schon einmal nachgemachte Markenware gekauft? Wenn ja, befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Einer Umfrage zufolge sehen viele Verbraucher den Erbwerb von Fälschungen offenbar als Kavaliersdelikt an. Und das in vollem Bewusstsein der möglichen Risiken.




Unterstützung: Zehn Prozent der Deutschen sind bedürftig
8,3 Millionen Bürger oder zehn Prozent der Bevölkerung benötigen finanzielle Hilfe vom Staat - das kostet rund 45,6 Milliarden Euro im Jahr. Der größte Teil davon geht in Leistungen für Hartz IV. Allerdings gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern große Unterschiede.




Umfrage: Wovor die Deutschen Angst haben
Die Deutschen haben mehr Angst vor einer Inflation als vor einem Terrorangriff. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die ein Versicherungskonzern vorgestellt hat. Weitere Angstmacher sind demnach Naturkatastrophen sowie Krankheit, Alter und Pflege.